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TGB-Die neue Talgangbahn

Auf der Website rail.thewagners.de berichte ich im Detail über die „Talgangbahn“ in Albstadt.

Vor vielen Jahren, ja Jahrzehnten wurde der Bahnbetrieb, betrieben damals von der „WEG“, der „Württembergischen Eisenbahngesellschaft“, eingestellt.

Die Bahnstrecke wurde bis heute jedoch nicht abgebaut, sie ist also nicht „entwidmet“ worden.

Und jetzt gibt es eine neue Chance, dass die Bahnlinie reaktiviert wird.


Nach Ausbau und Elektrifizierung von Ammertal- und Ermstalbahn bis Ende 2022 kommt die Zollern-Alb-Bahn mit der Talgangbahn als integrale Teilstrecke im Kernliniennetz der Regional-Stadtbahn Neckar-Alb zum „Zug“.

Durch das Reaktivierungsprogramm des Landes kann die Talgangbahn – noch ohne Oberleitung, doch möglichst mit grünem Wasserstoff – gebaut werden,  weil ihr ein hohes Fahrgastpotenzial bescheinigt wird. Als Fördermittel von Bund und Land stehen ca. 90 % der Investitionskosten in Aussicht. Zusätzlich übernimmt das Land für die ersten 100 km reaktivierter Strecken auch die entscheidenden Betriebskosten für einen Stundentakt. Der Antrag muss schnell gestellt werden.

Die Entscheidung über die vorgezogene Reaktivierung macht die Stadt Albstadt vom Ergebnis der aktuell laufenden Voruntersuchung durch das Unternehmen DB Engineering  & Consulting abhängig.  Wenn die Ergebnisse vorliegen, werden Landkreis und Stadt über eine Kostenverteilung  des kommunalen Anteils von ca. 10 % verhandeln. Auf dieser Grundlage wird der Gemeinderat dieses Jahr endgültig über die Reaktivierung entscheiden. Bei der Verabschiedung des Haushaltsplans 2022 haben die Fraktionssprecher ihren Willen dazu erneut bekräftigt.

Der Zweckverband Regionalstadtbahn will einen Bürgerrat zur Talgangbahn berufen. Ein Gremium aus dem Querschnitt der Bevölkerung  soll Vorschläge erarbeiten und Impulse geben. Die Auswahl der Bürger wird aus dem Telefonverzeichnis aller Albstädter Festnetzanschlüsse getroffen. Der Zweckverband hofft auf die Bereitschaft möglichst vieler Ausgewählter zu engagierter und konstruktiver Mitarbeit im Bürgerrat. Eine Bewerbung ist nicht vorgesehen, aber wir werden den Kontakt suchen.

Weitere Informationen auf https://www.talgangbahn.de/

Quelle: Newsletter des Zweckverbands Talgangbahn, 12.1.2022

Südbahn wird elektrifiziert: Ulm-Friedrichshafen mit 160km/h

Dieseltriebfahrzeuge in Ulm Hbf
Dieseltriebfahrzeuge in Ulm Hbf

Der Ausbau der Schnellverbindung Stuttgart-Ulm-(München) wird die Attraktivität der „Südbahn“ steigern. Dies hat Bahnchef Rüdiger Grube schon im Herbst 2011 deutlich gemacht. Unabhängig davon soll jetzt die Bahn von Ulm nach Friedrichshafen elektrifiziert werden. Es wid jetzt noch um die Finanzierung verhandelt, aber alle Partner sind optimistisch, daß es bald losgehen wird. Südbahn wird elektrifiziert: Ulm-Friedrichshafen mit 160km/h weiterlesen

Preissteigerungen im Bahnverkehr geringer

Gegenüber 2005 sind die Lebenshaltungskosten in Deutschland um 11,1 Prozent gestiegen. Dies teilte das Statistische Bundesamt mit.
Dabei sind die Kosten für die Transportmittel Kraftfahrzeug, Flugzeug und Bahn überproportional angestiegen.
Flugtickets sind in den vergangenen sechs Jahren um 34,9 Prozent gestiegen, die Kraftstoffkosten für PKWs um 28 Prozent und die Bahntickets sind um 22,2 Prozent teurer geworden. Preissteigerungen im Bahnverkehr geringer weiterlesen

Drei Jahre alter Junge wurde von Lokführer gerettet

Regionalexpress von Stuttgart nach Ulm
Regionalexpress von Stuttgart nach Ulm vor Amstetten

Amstetten / Geislinger Steige (Baden Württemberg)

Auf der stark frequentierten Strecke Stuttgart – Ulm rettete ein 61 jähriger Lokführer einen drei Jahre alten Jungen.
Der Lokführer verliess mit seinem RE (Regionalexpress) gegen 12:30 Uhr am Sonntag, den 17. Juli 2011 den Bahnhof Amstetten Richtung Ulm. Nach etwa 300 Meteren sah er auf dem Gegengleis einen kleinen Jungen sitzen. Geistesgegenwärtig hielt der Triebfahrzeugführer seinen Zug an, stieg aus und trug das Kind aus dem Gleisbereich. Drei Jahre alter Junge wurde von Lokführer gerettet weiterlesen

Platz Zwei für Deutschland

Leider ist damit nicht irgendeine sportliche Meisterschaft gemeint, sondern die „Unzufriedenheit der Bahnkunden“
Bei dieser EU Umfrage schnitt die Bahn hinter den Polen als Land mit den meisten unzufriedenen Bahnkunden ab.
Dieses Ergebnis wird sich wohl kein EVU (Eisenbahnverkehrsunternehmen) auf die Webseite pinnen.
Bei der Umfrage bewerteten die Befragten unter anderem Zugverbindungen, Bahnhöfe, Pünktlichkeit und Sicherheit der Bahn. Platz Zwei für Deutschland weiterlesen

Güter gehören auf die Straße – immer noch…

Auch wenn es überall als Ziel propagiert wird, daß vermehrt die Güter auf die Schiene sollen, spricht die Wirklichkeit eine andere Sprache. Zum Beispiel in Feuerbach, einem Stadtteil der Stadt Stuttgart. Dort gibt es noch einen Industrieanschluß zur Firma Flint, die ihre Chemikalien in Kesselwaggons bezieht. Nützlicher Nebeneffekt: Die Waggons dienen auch als Lager, bis die Flüssigkeiten gebraucht werden. Aber das soll sich jetzt ändern: Für 1,5 Millionen Euro wird der Firma Flint quasi der Gleisanschluß von der Stadt „abgekauft“.

Güter gehören auf die Straße – immer noch… weiterlesen

Zugunfall in Sachsen – Anhalt

Die Medien sind voll davon, also muss ich hier nicht auch nochmals alles auflisten. Zu den zehn getöteten Menschen sind bis heute glücklicherweise keine dazu gekommen und es ist zu wünschen, dass die beiden Verletzten, die sich in kritischem Zustand befinden, bald genesen werden, so wie die anderen 21 Verletzten.

Die genaue Ursache ist immer noch nicht geklärt, die Ermittlungen gehen weiter. Das Bundesverkehrsministerium und damit auch die Medien veröffentlichen die Vermutungen, dass der 40 jährige Lokführer, der beim Unfall Prellungen und einen Schock erlitten hat, Haltesignale überfahren habe. Die Staatsanwaltschaft hatte bis zum 1. Februar keine entsprechenden Informationen. Zugunfall in Sachsen – Anhalt weiterlesen

Winterfest-festsitzen-sitzenlassen…

Plakat der Deutschen Bundesbahn 1966…Die berühmte Wortkette kann auch bei unserer „Börsenbahn“ gespielt werden. Im Jahre „175 Jahre Deutsche Eisenbahn“ ist der Nachfolger der „Deutschen Bundesbahn“ weiter denn je davon entfernt,  ein wetterunabhängiges Verkehrsmittel zu sein.

Noch Anfang diesen Jahres hat Bahnchef Rüdiger Grube gesagt: „Früher galt der Spruch ,Alle reden vom Wetter. Wir nicht‘. Dieses Versprechen konnten wir (…) nicht erfüllen. Genau da will ich wieder hin. Die Bahn muss auch bei Eis und Schnee verlässlich sein.“

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Wie bei der Modellbahn: Kein Strom für Zug

Es ist wie damals bei unserer Modellbahn: Gleisabschnitt stromlos schalten und schauen, wie schnell der Zug fahren muss, um ohne Strom durch den Bahnhof zu „rutschen“. So ähnlich passiert es Tag für Tag in Dresden vor dem Tunnel im Hauptbahnhof. Letzten Freitag war der Zug zu wenig schwungvoll und blieb liegen. Wie bei der Modellbahn: Kein Strom für Zug weiterlesen