Rechnerstörung zeigt den Wert des Menschen

Die aktuelle Störung im Bereich des Fahrkartenverkaufes und der Anzeigesysteme der Bahn zeigt uns mal wieder auf drastische Weise, wie schnell der Segen von IT Systemen zum Fluch werden kann.

Es ist leicht, bei Störungen dann wieder auf die Bahn und deren Sparmassnahmen zu schimpfen, auf der anderen Seite muss man sich auch einmal vor Augen halten, dass in den Zügen, S-Bahnen und Bussen der DB AG täglich mehr als fünf Millionen Menschen fahren und dass rund 1300 Fern- und mehr als 22 000 Regionalzüge über das Schienennetz rollen. Dies alles wird heute über ein vernetztes Rechnersystem gesteuert und überwacht. Die rund 400 Reisezentren und 7000 Fahrkartenautomaten der Bahn sind auch an dieses Netz angeschlossen und die Störung wurde so den Reisenden hautnah vor Augen geführt.

Für mich ist es eine Anerkennung wert, wenn heute die Systeme laut Bahn AG wieder funktionieren und ich möchte einfach mal „Danke“ sagen an all die Menschen, die unermüdlich daran gearbeitet haben, die Störung zu beseitigen.

So viel seit Jahren über „selbstheilende Systeme“ geredet wird – ich bin froh, dass die menschliche Intelligenz der künstlichen zumindest bei aussergewöhnlichen Vorfällen noch überlegen ist.

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